Provence - Visionen finden und verwirklichen



Frühlingserwachen im Dialog mit der Natur

16.–27.5.2018
Haute Provence






Lust auf Urlaub? Lust auf Frühling in der Provence?
Draussen frühstücken und Abendessen?
Traumhafte blühende Frühlings-Landschaft der Provence.
Wahlweise in der Sonne oder unter dem geschützten Dach der Aussenküche.
Wunderbaren französischen Käse, Pasteten. Oliven, hochwertiges Gemüse,
wohlschmeckenden Wein geniessen? Und das mitten im Mai?
Im Mai steht die Provence in voller Blüte, eine Traumlandschaft.
Es ist einer unserer Lieblingsplätze für Visionssuchen: das Tal, das dem Pflanzenkundler Francois Couplan gehört.
Wir leben im Zelt und verpflegen uns selbst in einer grosszügigen Aussenküche: Leben wie Göttin in Frankreich!

Wir laden dich ein zu einer rituellen Zeit, einem kreativen Raum, einer Anderswelt-Zeit in der Haute Provence .
Du kannst dort Natur und Stille tanken und altes schamanisches Wissen für deinen heutigen Alltag
neu entdecken und dir verfügbar machen. Reinhard und Malou bieten dir die Möglichkeit dazu
und du kannst dich zwischen zwei Optionen entscheiden, die wir anbieten:

Option 1.
Naturzeremonien für deine individuelle Entwicklung
Ein reicher Schatz an Zeremonien steht dir zur Auswahl zur Verfügung: Visionssuchen von 24 Stunden bis zu 4 Tagen,
Zeremonien, die dich deiner weiblichen oder männlichen Seite näher bringen, dich mit deinen Ahnen verbinden
oder dein Vertrauen in Grossmutter Erde und das Leben verstärken.
Vielleicht hast du auch ein spezielles Heilungsthema, das Zeit und Zuwendung braucht?
Wir unterstützen dich, deine Selbstheilungskräfte in dir zu aktivieren.

Option 2:
Retreat in wilder schoener Natur
Vielleicht brauchst du gerade mal Abstand. Sei es vom Beruf, von der Partnerschaft, von der Familie.
Rückzug in Ruhe, Meditation und Einsamkeit. Den Tag selbst gestalten, abhängen, wandern,
Musikmachen, ohne Verpflichtungen -
mit der Möglichkeit von täglichen klärenden Gesprächen am Morgen oder Abend mit Malou oder Reinhard.
Die Natur projiziert nicht. Sie gibt dir direkte Spiegel über deine Lebenswirklichkeit.
Naturrituale bringen Lebensqualität und Sinnerfüllung in dein Leben.

Mehr Info auf:
http://www.wandlungskunst.de/pdf/provence2018kl.pdf



Und hier berichtet ein Teilnehmer von seiner Visionssuche:




Kursleitung
Reinhard Winkler
Malou Eberspächer

Kursbeginn
erster Tag 18 Uhr.
Ende letzter Tag 15 Uhr.

Kursgebühr: 900.-€
Kursgeldkonto

Visionssuche 2016 - mein Bericht
 
Nun ist das Jahr 2016 vergangen und ich schreibe nach ca. einem halben Jahr den Bericht meiner sommerlichen Visionssuche.
Bei der Visionssuche suchte ich mir einen Platz im Wald, baute mir einen Steinkreis, führte darin Rituale durch, verbrachte dort die Nacht, baute den Kreis wieder ab und ging zurück - dies dauerte 24 Stunden. Mit dieser Beschreibung ist vielleicht ein halbes oder ein viertel Prozent von dem beschrieben, was mir begegnete, soviel passierte mir an diesem Tag.
Neben der Geburt meines Sohnes, der dritten magischen Wandlung meiner Frau von einer Schwangeren zu einer schlanken Schönheit und den Musikwochenenden bei Malou war die Visionssuche eines der Highlights des Jahres.
Erstmal zu mir - Wer bin ich überhaupt und wo stehe ich?:
Bevor ich diese mail schoneinmal oder so ähnlich geschrieben habe, bevor ich sie dann ohne Absicht löschte, schlief meine große Tochter bei meiner allabendlichen Lesung von "Heute fängt die Schule an" ein. Davor hatte ich versucht meinem 1-jährigen Sohn die Windel zu wechseln, während meine Frau die mittlere Tochter ins Bett brachte. Kaum war die Windel ab, bahnte sich ohne mein Wissen ein kleines Unglück an, denn der Sohnemann hatte sein Vorhaben noch nicht abgeschlossen. Das Unglück nahm also seinen Lauf und verteilte sich auf Teppich, seinem Fuß und Rücken, sowie meiner Hose und der Couch. Nach meinen Hilferufen und nachfolgender erfolgreicher Teamarbeit mit meiner Frau konnte ich ihr den gewaschenen Stammhalter übergeben und mich um Reinigung von Teppich, Couch und meiner Person kümmern. Der große Geist hatte mal wieder Humor bewiesen, hatte ich mir doch vorgenommen, heute den Bericht zu schreiben, wenn nichts dazwischen kommt.
Soweit die Highlights des Tages, die meine kinderreiche Lebenslage beleuchten. Nicht wegen des Unterhaltungswertes, sondern zur Beleuchtung meines Berufsstandes sei noch der Vortrag meines Chefs erwähnt zum ersten Tag im neuen Jahr - über das Architektenvertragsrecht und die Notwendigkeit nur das zu tun, wofür man tatsächlich verantwortlich ist - das hat nun 35 Jahre wohl nicht so recht geklappt - aber nun solls losgehen - also gut ich bin dabei - als Architekt und Bauleiter - und wenn ich recht überlege - freue ich mich sogar ein wenig, morgen das erstemal im neuen Jahr meine Baustelle, den Bauherren, die Handwerker und all die anderen Schausteller zu sehen- und daran daß ich mich ein wenig darauf freue, hat bestimmt auch die Visionssuche ihren Anteil.

Soweit zu meiner Lage - nun zur Visionssuche vor ein paar Monaten - sie lief 24 Stunden, war aber eingebunden in die Ritualwoche voller starker Rituale, meinem ersten Maskenspiel, weiterer Maskenspiele, Überraschendem Austausch über die Spiele, gutem Essen, Liedern, Trommeln, Feldenkraisarbeit, dem A-Punkt-Shiften, Kristallarbeit und wieder hervorragendem Essen und Trinken, und meiner ersten Erfahrung, Feuermann bei einer Schwitzhütte sein zu dürfen-eins mit dem Feuer zu sein-eine gigantische Erfahrung..

In meiner letzten mail - der gelöschten - habe ich all dies natürlich sehr ausführlich erklärt, aber darauf verzichte ich nun, denn es ist mir einiges klarer geworden durch die Erklärungen - man muß es einfach selbst probieren, die Erfahrung und der Zustand, den ich nach der Woche erreicht hatte, sind mit Geld nicht zu bewerten und mit Gold kaum aufzuwiegen.
Schön war es, die Teilnehmer der letzte 3-Jahres-Gruppe kennenzulernen, war ich doch quasi der Ersatzspieler für meine schwanger gewordene Frau und kannte sie schon ein wenig aus ihren Erzählungen, umso überraschender und schöner war das Kennenlernen.
Die Verbindung zu spüren und Teil zu haben war sehr schön. Im Zentrum der kleineren Rituale und der Teachings über die schamanische Sicht, über die Räder und Steinkreise standen die Rituale für die Einzelnen, für mich die Visionssuche - 24 Stunden allein unterwegs zu einem Platz im Wald möglichst ohne Essen und Trinken, dort wird ein Steinkreis gebaut, der das Rituelle Lager, der kleine Tempel für das Visionssucheritual wurde. Ich als braver Schamanenschüler wollte meinen Rückstand zu den 3-Jahresgruppenprofis aufholen, paßte gut auf schrieb gut mit, ich wollte alles mitnehmen aus dieser Woche - und das tat ich auch - nicht wie ich wohl gedacht hatte nur durch fleißiges Mitschreiben, sondern durch kleine und größere Geschenke, die ich erhielt, von der Natur, die auch jetzt noch um mich ist, die ich vorher nicht so wahrgenommen hatte.

Das Skript vom Sternmädchenkreis hatte ich auf dem Weg verloren und improvisierte dann zur Belustigung der Ahnen. Den Steinkreis baute ich mustergültig auf, nur die Sonne ging auf der falschen Seite unter - nämlich im Westen - also nochmal das Ganze - weiter ging das Kabarett für die Ahnen, Götter und sonstigen heiligen Zuschauer.


Reinhard sagte, daß wir im Raum des Rituals die Welt anders als sonst wahrnehmen würden und alles was uns begegnet bedeutsam sein kann.

Und genau dies passierte-ich spürte eine unglaubliche Verbindung zur Natur, ein richtig familiäres Band war da zwischen mir, den Bäumen der Erde, den Tieren, dem Himmel, den Sternen, dem Mond. Mein Ziel war der Steinbruch - Männer sollen wohl etwas mehr laufen als Frauen - der Weg erschien mir als der Weg meines Lebens, so erschienen mir eine dunkle Lichtung als Zeit in der Krippe, eingezäunte Rehe als Studienzeit im achso schönen und friedlichen Weimar. Mir begegneten Rehe auf dem Hinweg, Rehe und Hasen auf dem Rückweg, am Steinkreis besuchten mich Eichhörnchen, Fuchs und ein gigantischer Bussard, sie haben meinen Kreis geachten, wirkliche Angst vor der Natur hatte ich zu keiner Zeit, fast etwas schade, daß ich den Fuchs zu früh angesprochen habe, er tappte ganz verträumt auf meinen Kreis zu und war ganz perplex, als ich ihn ansprach und suchte das Weite. Nur eine Weile war ich voller Schrecken vor Bildern, die aus meinem Innern kamen, blieben und wieder gingen. Schön, wie die Nacht kam, jeder Moment Veränderung, dann die Dunkelheit. Mal war ich müde und lag einfach da, ob ich geschlafen habe, weiß ich nicht genau, wenn, dann nicht sehr lange. Manchmal war es ruhig und ich schaute und horchte. Nachdem die innere Starre gegangen war, war mir zum Singen und ich sang für die Sterne, spürte die Verbindung , Freude über den Gesang kam zurück, dann wieder Zeit zu lauschen und zum Schauen auf die Wesen, die sich in den Bäumen zeigten. Ich hörte die Trommeln aus dem fernen Birkenfeld in der Nacht.

Die eigentliche Visionssuche war dann recht konkret - es klappte tatsächlich- es kamen Bilder, fast schon Anweisungen - "gehe Klettern" zum Beispiel.
Dann die Morgendämmerung, der Tag welche Freude - die letzte Biddie-Zigarette von Malou nach dem Abbau des Kreises. Abschied vom wunderschönen Platz-Der Weg zurück voller Überraschungen, eine spannende Wanderung voller Zeichen und wohlschmeckender Sauerkirschen, denen es lohnte zu folgen.
Die Ankunft in Birkenfeld 10 vor 10 an der Senke mit den schönen Bäumen am Parkplatz. Eine kurze Rast - ich sehe, wie der Platz zu Dorfplatz wird, es ist nicht viel nötig, ich sehe das Fest-könnte jedes Detail aufzeichnen.
Punkt 10 Uhr zurück im Haus - der Empfang herrlich mit Musik und einem Obstfrühstück, nach einer Pause die Erzählungen der Anderen von Ihren Ritualen - eine Geschichte unglaublicher als die Andere.
Nach dem Abschiedsessen finde ich meinen Autoschlüssel nicht - ich will wohl gar nicht weg - schaffe es dann doch - "on the road" das Fenster auf, Zufallsgriff zu den CDs - "Out on the Side" von Dillard und Clark paßt grad genau als Soundtrack. Barfuß Getränke einkaufen, ich teste Colasorten, die ich noch nicht kenne, trinke sonst ja keine Cola. Dann zuhaus ist die Nachwirkung der Woche für alle spürbar- Gespräche entwickeln sich anders, ich spüren die Kraft meiner eigenen Energie. Bin ein anderer Mensch - ein möglicher aus mir selbst gewachsen.
Was ist als Nachwirkung jetzt noch übrig? - Schwer zu sagen - ich habe erlebt, wie ich als anderer Mensch sein könnte -so viel anders war ich gar nicht, aber mit ganz anderer Wirkkraft in der Welt.

Mein Kriegername ruft mich zur Veränderung auf..ja ein anderes Geschenk, das ich erhalten habe bei einer späteren Schwitzhütte - aber dies ist Stoff für einen anderen Bericht. Nun ist es Zeit für mich, meine schlafende Tochter in ihr Bett zu tragen und selbst Schlafen zu gehen.
Zum Abschluß sagen ich Danke an Malou und Reinhard für die hervorragende Begleitung bei diesem starken Ritual, für die wunderbare Atmosphäre im Haus, die Gäste und das gute Essen und die Musik.
 
Gute Nacht und bis bald,
mit herzlichen Grüßen,

 
 
 
 
 

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